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Unternehmer Klaus Fischer und beteiligte Partner ziehen positive Bilanz beim Projekt Erzählwerkstatt

Kindliche Fantasie und Sprache gefördert

Waldachtal / 9. Juli 2010 – Eineinhalb Jahre lang hat der Unternehmer Prof. Klaus Fischer mit dem Projekt Erzählwerkstatt die Erzählkultur und die sprachliche Entwicklung von Kindern in sieben Kindergärten in Waldachtal und Horb gefördert. Bei der Abschlussveranstaltung im Hause der Unternehmensgruppe fischer haben nun die Projektbeteiligten eine durch und durch positive Bilanz gezogen.

 

Im Foyer des Klaus Fischer Kundencenters war es wieder aufgebaut: Das rote Erzählzelt, das bereits in den vergangenen Wochen seine Tour durch die sieben beteiligten Kindergärten gemacht hatte. Eingeladen waren je 20 Vertreter der beteiligten Kindergärten, die pädagogischen Begleiter des Projekts, Vertreter der Kindergartenträger sowie die Betreuer des Projekts von der Unternehmensgruppe fischer. Vor insgesamt 170 Gästen gab es natürlich auch wieder fantasievolle Geschichten zu hören – etwa von dem professionellen Erzählkünstler Marco Holmer, aber auch von den durch zahlreiche Schulungen mittlerweile nicht minder professionellen Erzieherinnen.

Initiiert und finanziert wurde das Projekt von Professor E.h. Senator mult. E.h. Dipl.-Ing. (FH) Klaus Fischer. Der Inhaber und Geschäftsführungsvorsitzende der Unternehmensgruppe hatte vor eineinhalb Jahren sieben Kindergärten jeweils 17 000 Euro zur Verfügung. Beteiligt waren fünf Einrichtungen in Waldachtal (Drachenburg/Oberwaldach, Blinkender Sonnenstern/Salzstetten, Eichhörnchen/Hörschweiler, Herz-Jesu/Lützenhardt, Kindergarten Tumlingen) und zwei in Horb am Neckar (Tüpfelchen/Bildechingen, St. Elisabeth/Altheim).

„Über die Zukunftsfähigkeit unseres Standortes entscheiden Bildung und Ausbildung. Diese wollten wir möglichst früh in den Kindergärten fördern“, begründet Klaus Fischer sein Engagement. Besonders wichtig sei die Sprachförderung auch bei Kindern mit Migrationshintergrund: „Sprache ist die Grundlage für eine erfolgreiche persönliche und berufliche Entwicklung junger Menschen. Versäumnisse in der frühen Kindheit können dabei später nur schwer aufgeholt werden. Deshalb fördern wir Kinder in einem Alter, in dem Aufnahmefähigkeit, Wissensdurst und Lernbegeisterung am größten sind.“

Den Auftakt des Projekts bildete im Frühjahr 2009 ein Erzählabend bei der Unternehmensgruppe fischer in Waldachtal mit drei professionellen Erzählern. Dabei konnten sich über 150 Gäste, vor allem Erzieherinnen und Eltern, davon überzeugen, wie Erzählungen nicht nur bei Kindern die Fantasie anregen können. Einer der Erzähler, Thomas Hoffmeister-Höfener, der auch künstlerischer Leiter der Erzählwerkstatt ist, hatte bereits beim Besuch des Bundespräsidenten Horst Köhler in Waldachtal im April 2009 nicht nur die anwesenden Kinder, sondern auch das Staatsoberhaupt in seinen Bann gezogen – mit der Geschichte, wie die Enten zu ihren breiten Schnäbeln gekommen sind.

In den folgenden Monaten fanden verschiedene Fortbildungsveranstaltungen statt, in deren Rahmen insgesamt 33 Erzieherinnen im freien Erzählen traditioneller Geschichten ermutigt und qualifiziert wurden. Zwei mehrtätige Schulungsmodule in den Räumlichkeiten der Unternehmensgruppe fischer, in denen Grundlagen und Techniken vermittelt wurden, wurden dabei ergänzt von eintägigen Tutorien in den jeweiligen Kindergärten, wo professionelle Fachreferenten den Erzieherinnen beratend zur Seite standen. Insgesamt kamen dabei über 350 Kinder in den Genuss des Programms. Abgerundet wurde das Projekt von zwei weiteren Erzählabenden bei fischer mit jeweils rund 150 Besuchern, wo die teilnehmenden Erzieherinnen ihre erzählerischen Fortschritte eindrucksvoll unter Beweis stellen konnten.

Die Durchführung der Erzählwerkstatt fand in Zusammenarbeit mit der katholischen Akademie Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen statt, die auch das pädagogische Konzept entwickelt hat. Die Erzählwerkstatt ist eines der Leuchtturmprojekte der Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V., die sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, frühkindliche Bildung zu fördern. Die Unternehmensgruppe fischer ist Gründungsmitglied der Wissensfabrik.

„Das Erzählen von Geschichten war schon immer Bestandteil des Alltags. Heute aber ist es eine Kunst, die es wieder neu zu entdecken gilt“, sagt die stellvertretende Direktorin des Heinrich-Pesch-Hauses, Ulrike Gentner: „Geschichten bauen Brücken zwischen verschiedenen Kulturen: so lernen Menschen, sich selbst und andere besser zu verstehen. Bei Kindern ist das Erzählen von Geschichten auch eine wichtige Maßnahme zur Sprachentwicklung und Sprachförderung. Unddas Erleben von erzählten Geschichten hilft Kindern bei der Identitäts- und Persönlichkeitsbildung – dies hat die Unternehmensgruppe fischer regional mit diesem Projekt in hervorragender Weise ermöglicht und Menschen begeistert." Sie überreichte bei der Veranstaltung in Tumlingen die Abschlusszertifikate an die beteiligten Erzieherinnen.

Geschichten machen Kinder stark. Sie regen die Fantasie an und erlauben, mit den Helden Abenteuer zu bestehen und große Herausforderungen zu meistern. Sie machen Kinder neugierig, fördern das Zuhören, Mitfühlen, gegenseitiges Lernen und die Ausdrucksfähigkeit. „Sprache als Mittel der Kommunikation und Zuwendung – nirgendwo anders kann dies so unmittelbar erfahren und erlebt werden wie beim freien Erzählen von Geschichten“, sagt der künstlerische Leiter Thomas Hoffmeister-Höfener, der bei zahlreichen Veranstaltungen und Schulungen mit von der Partie war.

Positiv fällt die Bilanz auch bei den beteiligten Einrichtungen aus. „Für uns Fachkräfte, persönlich und für die pädagogische Arbeit, war es eine Bereicherung an diesem Projekt teilgenommen zu haben“, sagt Yvonne Blattner vom Herz-Jesu-Kindergarten in Lützenhardt: „Das freie Erzählen ist fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit geworden.“ Stefanie Jäkle vom St. Elisabeth-Kindergarten in Altheim sieht darin eine Aufwertung ihrer pädagogische Arbeit, die nun transparenter und professioneller dargestellt werde: „Wir sind sehr dankbar für die Schulungen und die persönlichen Qualifizierungen der einzelnen Erzieherinnen. Dadurch haben wir eine gute Basis, ein Fundament erhalten und mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein gewonnen – nicht nur beim Geschichten erzählen.“

Viel Lob und Zustimmung kommt auch von den öffentlichen Trägern der Kindereinrichtungen, so etwa vom Horber Oberbürgermeister Peter Rosenberger: „Ich durfte dabei sein, wie die ausgebildeten Erzählerinnen im Zelt den kleinen Zuhörern erzählt haben. Diese Begeisterung zu spüren zeigt, dass Herr Prof. Fischer wieder einmal an der richtigen Stelle investiert hat – vielen Dank." Diesem Dank schließt sich auch sein Waldachtaler Amtskollege Heinz Hornberger an: „Die Veranstaltungen des Projekts Erzählwerkstatt waren einmalige Erlebnisse – sowohl für die Kinder, als auch für die Erwachsenen. Ich bin überzeugt davon, dass auch große Fortschritte bei der Sprachförderung der Kinder erzielt werden konnten.“

So fällt denn auch die Bilanz von Förderer Klaus Fischer positiv aus: „Ich sehe, mit welcher Begeisterung und Motivation alle Beteiligten bei der Sache waren – und mit wie viel Spaß in den Kindergärten inzwischen erzählt und zugehört wird. Die Erzählwerkstatt ist eine überaus sinnvolle Investition in Wissen. Und die bringt bekanntlich die besten Zinsen.“ Er kündigte an, das Projekt auch im kommenden Jahr fortführen und finanziell unterstützen zu wollen.

Die Unternehmensgruppe fischer mit Sitz in Waldachtal, Kreis Freudenstadt, hat 2009 mit weltweit 3750 Mitarbeitern einen Umsatz von 521 Millionen Euro erzielt. Seit 30 Jahren steht Professor E.h. Senator mult. E.h. Dipl.-Ing. (FH) Klaus Fischer als Eigentümer und Vorsitzender der Geschäftsführung an der Spitze des Familienunternehmens, das derzeit mit eigenen Gesellschaften in 30 Ländern vertreten ist und in über 100 Länderexportiert.Die Unternehmensgruppe fischer umfasst vier Geschäftsbereiche: fischerBefestigungssysteme (Dübel und Bauzubehör), fischer automotive systems(Multifunktionskomponenten für den Auto-Innenraum, u.a. Cupholder, Ascher, Handyhalter), fischertechnik (Konstruktionsspielzeug) sowie die fischer Prozessberatung. Mit Abstand größter Umsatzträger ist fischer Befestigungssysteme.Die Unternehmensgruppe fischer hat – nach den Erkenntnissen des japanischen Kaizen – das fischer ProzessSystem (fPS) entwickelt, eine ganzheitliche Philosophie zur kontinuierlichen Verbesserung. Ziel ist ein schlankes und flexibles, möglichst verschwendungsfreies Unternehmen, dessen Prozesse vom Kunden gezogen werden.

Mehr Informationen unter www.fischer.de
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